Archive für Februar 2010

Vortrag über meine Pilgerreise in der St. Marienkirche in Oer-Erkenschwick

Hallo, Jakobusfreunde.

Am Sonntag, dem 07.02.2010 habe ich in unserer Kirche über meine Erfahrungen und Erlebnisse auf „meinem camino“, meinem Jakobsweg berichtet.

Hatte aus meinen Aufzeichnungen und den vielen Fotos eine umfangreiche Video-Bild–Schau mit musikalischer Untermalung erstellt. Der Vortrag dauerte samt einer ½-stündigen Kaffeepause 2 ½ Stunden.

Es war für mich ein großer Erfolg. Die Kirche war bis auf den letzten Platz besetzt. Es war während des Vortrags mucksmäuschenstill. Ein Besucher meinte: „So voll sei die Kirche beim letzten Papsbesuch gewesen.“

Das ist natürlich übertrieben, zumal der Papst noch nie bei uns war. Dennoch war ich von der Resonanz und der Anzahl der Besucher sehr überrascht.  

Ich denke, wenn man so vielen Menschen eine Freude bereiten kann, dann hat sich die viele Arbeit, die ich in dieses Projekt gesteckt habe, auf jeden Fall gelohnt.

Ich glaube, sie sind alle zufrieden nach Hause gegangen.

Als Anlage beigefügt erhaltet Ihr die Zeitungsnotiz vom heutigen Tage.

Euch allen ein buen camino.

Euer

Karl

Jakobsweg

250 Gäste sehen Pilger-Vortrag
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Von Tamina Urbaniak am 09. Februar 2010 14:06


OER-ERKENSCHWICK. „Zeige uns den Weg wenn der Morgen winkt“, sang Karl-Heinz Wewers in der St.-Marien-Kirche mit den rund 250 Besuchern seines Video-Vortrags über den Jakobsweg. In Spanien hatte ihm das typische Muschel-Zeichen den Weg gezeigt – und jetzt zeigte Wewers Bild- und Videoeindrücke seines Pilgerwegs.

In der voll besetzten St.-Marien-Kirche berichtete Karl-Heinz Wewers von seiner Pilgerreise auf dem Jakobsweg.                    

Im März 2009 hatte sich Wewers auf den Weg gemacht, währenddessen ein Internet-Tagebuch geführt, viele, viele Fotos gemacht und akribische Notizen niedergeschrieben.

Aus seinem Material hatte er dann einen Vortrag zusammengestellt, den er in der bis auf die letzte Bank gefüllten Kirche präsentierte. Kartenmaterial hatte er integriert, Musik untermalte das Geschehen auf der Leinwand, und der Pilger selbst trug ausführliche Texte vor. Geschichtliche Hintergründe erfuhren die Zuschauer ebenso wie kleine Anekdoten vom Wegesrand, sie erfuhren, wie man als müder Wanderer mit Schnarchern im Massen-Schlafsaal der Pilger-Herberge umgeht und wie gut ein Bierchen nach einem langen Tag auf Schusters Rappen schmecken kann.Abwechslungsreich wurde der Video-Vortrag auch dadurch, dass Karl-Heinz Wewers verschiedene „virtuelle Spielereien“ eingebaut hatte.
Die Zuschauer wähnten sich etwa in einer Galerie oder die Fotoseiten wurden auf der Leinwand scheinbar „umgeblättert“.

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