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- 13.12.2011: Gesegnete Weihnachten und ein buen camino für 2012
- 4.3.2011: Nun sind wir "angekommen"
- 16.12.2010: Fröhliche Weihnachten
- 29.10.2010: Nun sind wir wieder zu Hause, aber noch nicht daheim
- 29.10.2010: Noch ein Tag in Santiago mit Höhepunkten und Überraschungen
- 26.10.2010: Einen Tag an der Westkueste
- 26.10.2010: Die Beine wollen nicht mehr laufen und der Ruecken verweigert den weiteren Transport des Rucksacks
- 24.10.2010: Zwei Tage in Santiago
- 22.10.2010: Geschafft. Und dann flossen Traenen.
- 21.10.2010: Mit riesen Schritten unserem grossen Ziel entgegen.
Nun sind wir wieder zu Hause, aber noch nicht daheim
Hallo, Caminofreunde.
Seit heute sind wir wieder zu Hause. Bis wir wieder richtig daheim sind, wird es wohl noch eine Weile dauern. Das wird erst dann der Fall sein, wenn wir die vielen Eindrücke und Erlebnisse innerlich verarbeitet haben.
Die Maschine kam mit 20-minütiger Verspätung in Santiago an und flog auch entsprechend verspätet wieder ab. Bei dem Umstieg in Palma de Mallorca mussten wir uns sehr beeilen, um den Anschlussflieger noch mitzubekommen. Es hat geklappt. Air Berlin hat auf uns gewartet, denn sie wollten uns wohl doch nicht in einem schönen Hotel auf Mallorca noch für eine Nacht unterbringen. In Dortmund setzte die Maschine sehr spät auf und der Pilot musste so scharf in die Bremsen gehen, dass wir hart in die Gurte gepresst wurden. Es ging aber alles gut. Nur unser Gepäck hat den schnellen Umstieg in Palma nicht geschafft. Unsere Rucksäcke werden wohl während ich diese Zeilen schreibe in der Luft sein, auf dem Wege von Mallorca nach Dortmund. Nun, ein paar Sachen zum Anziehen haben wir zu Hause noch gefunden.
Wir sind mit heilen Knochen zurück und haben alles gut gemeistert. Jakobus hat seine schützende Hand über uns gehalten. Es war oftmals, vor allem für Ursel, grenzwärtig. Diese zweite Etappe von Leon nach Santiago ist allein von der Topographie her viel schwieriger als der erste Teil von Pamplona nach Leon. Bei den Aufstiegen hatte Ursel immer die Nase vorn, während ich doch oftmals stehen bleiben musste um wieder genügend Luft für den weiteren Aufstieg zu tanken. Beim Abstieg hatte Ursel dann ihre Probleme mit ihrem lädierten Knie und der Hüfte. Da musste ich dann auf sie warten, wir bremsten uns also gegenseitig aus. Trotzdem haben wir alles geschafft und sind froh und glücklich darüber und auch etwas stolz auf uns.
Jeder Weg den man geht ist sicherlich anders, auch dann wenn es derselbe ist. Geht man ihn allein, wie im vergangenen Jahr, oder wie jetzt mit meiner Frau, macht man die Strecke in einem Durchmarsch oder teilt man sie auf. Alles wird unterschiedlich empfunden. Einige Stellen wusste ich nicht mehr, dass ich sie vor einem Jahr durchlaufen hatte.
Zu Zweit kann man sich in schwierigen Situationen sicherlich gegenseitig stützen, ist man alleine unterweges, muss man auch allein dadurch. Vielleicht ist es aber genau das was man brauch, um an Erfahrungen reicher zu werden. Mir haben beide Pilgerreisen gut gefallen. Ich habe es allein geschafft und nun auch zusammen mit Ursel, ich würde es aber niemals mit einem Freund versuchen wollen.
Der Jakobsweg fordert alles von Dir, Deine ganze Kraft, Deine ganze Energie. Er gibt es Dir aber tausendfach wieder zurück.
Schönen Dank allen, die uns auf unserem Weg, wenn auch nur gedanklich begleitet haben. Jeder Kommentar hat uns wieder aufgerichtet und neue Kraft verliehen.
Einen ausführlichen Bericht über den zweiten Teil unserer Pilgerreise im heiligen Jahr 2010 nach Santiago de Compostela werdet ihr demnächst auf meiner Webseite, vervollständigt mit den vielen Fotos, sehen und lesen können, unter:
http://www.jakobsweg.stimbergstadt.de
Ein letztes
buen camino
von den Jakobuspilgern
Ursulum und Carolum Henricum Wewers
29.10.2010 bei 23:14
Liebe Ursel, lieber Karl-Heinz
Nun endgültig, Ihr seid die Grössten!!! Lieben Dank für Eure täglichen Berichte. Ihr habt uns damit erfreut, auf dass wir den Weg in Gedanken noch einmal miterleben konnten. Sylvia hat Euch und uns in Gedanken und mit Fotoalbum jeden Tag im Pilgerführer genaustens begleitet. Und wir wissen von was wir reden, denn wir haben ja schliesslich einen Teil des Jakobweges gemeinsam erlebt.
Nochmals herzlichen Dank und Hut ab vor Eurer Leistung. Sicher wird Euer Herz nun jubeln und eine gewisse Ruhe wird die Anspannung ablösen.
Wenn wir wieder man gen Norden ziehen sollten, werden wir es nicht unterlassen, kurz bei Euch rein zu schauen - wenn es auch nur wegen der Gyrossuppe ist!!
Ganz liebe Grüsse aus der Schweiz
Sylvia & Hansrudi
30.10.2010 bei 10:48
Hallo liebe WEWERS,
HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!!!Es hat mich immer sehr gefreut von Euch zu hören und dass ihr nun endgültig Euer Ziel heil erreicht habt, ist mit Sicherheit das GRÖßTE…ich wünsche Euch beiden für Euren weiteren CAMINO alles, alles Gute!!!
Viele Grüße
Erwin
30.10.2010 bei 12:21
Liebes Ehepaar Wewers,
willkommen im Ruhrgebiet und alles Gute auch für Ihre innere Heimkehr nach diesem ganz besonderen Weg. Ich freue mich sehr, dass Sie beide alle Strapazen letztlich gut gemeistert haben — herzlichen Glückwunsch zur gelungenen Pilgerfahrt
sagt
Ramona Vauseweh
30.10.2010 bei 17:26
Liebe Ursel und lieber Karl-Heinz,
wir freuen uns mit euch. Schön, dass ihr wieder
heil dahein seid. Wir sind schon erleitert.
Vielleicht sehen wir uns beim Gottesdienst.
Alles Gute und Grüße
Christel und Ulrich Müter